
St. Johann, das älteste Gotteshaus in Prad am Stilfserjoch. Eine Weihe von 1281 bezeugt, dass dies ein Bau mit abgesetzter Rundapsis und flacher Decke im Langhaus ist. An der nördlichen Langhauswand finden Sie Reste von romanischen Fresken und in der Apsis Malereien von 1420. Seit 2006 beim romanischen Projekt „Stiegen zum Himmel“.
Besichtigung nur mit Führung möglich! Informationen Büro Prad: Tel. +39 0473 616034.
Kirchturm von Alt-Graun, das meist abgebildete Fotomotiv des Vinschgau, 1950 musste ein Dorf dem Bau des Stausees weichen und als Erinnerung daran ragt heute der Turm aus dem See. .
Glurns, die kleinste Stadt der Alpen, mit vollständig erhaltener Stadtmauer mit ca. 880 Einwohnern. Glurns ist ein mittelalterliches Grenz- und Handelsstädtchen und wird 1304 erstmals als Stadt erwähnt. Das Städtchen mit Ringmauern, drei gewaltigen Tortürmen, einer Reihe von Wehrtürmen und vielen Gässchen und Winkeln ist ein wahres Juwel Südtirols, dessen Charakter sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.
Benediktinerstift Marienberg in Burgeis, das Kloster aus der Mitte des 12. Jahrhunderts liegt auf 1.340 m ü. d. M. und ist somit die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, eine Stiftung der Edlen Von Tarasp. Hier leben seit über 800 Jahren Mönche nach der Regel des Hl. Benedikt. Im ehemaligen Wirtschaftstrakt der Klosteranlage sind Schauräume eingerichtet, in denen Eindrücke über den Alltag im Kloster nach dem Leitsatz „ora et labora“ vermittelt werden. Historische Ereignisse sind ebenso aufgezeigt, wie die spirituelle Deutung der romanischen Krypta-Fresken mit den einzigartigen Engeldarstellungen.
Die Churburg wurde im 13. Jh. errichtet. Von den Grafen Trapp im 16. Jh. zur schönsten Renaissance-Residenz Südtirols ausgebaut und gilt heute als eine der besterhaltenen Schlossanlagen. Sehenswert sind besonders die größte private Rüstungssammlung der Welt und die Nikolauskapelle mit Kreuzgratgewölbe.
Dieses uralte Quellenheiligtum im Trafoier Talschluss liegt auf 1607 Meter. Das Kirchlein wurde 1701 erbaut und ist nach 2 Km auf bequemen Weg erreichbar.
Das „weiße Gold“, der berühmte Laaser Marmor kommt aus den Bergen hoch über Laas; er wird am Jennwandstock im „Weißwasserbruch“ auf 1.526 m im Untertagebau gewonnen. Von dort bringt eine Transportseilbahn die Marmorblöcke auf die andere Talseite, wo sie von einer Diesellokomotive zum Bremsberg transportiert werden. Mittels der Schrägbahn (erbaut im Jahr 1929) wird der Marmor ins Tal befördert, wo er im Marmorwerk sowie in den kleineren Werkstätten der Steinmetze kunstvoll geformt und weiterarbeitet wird. Dieser kostbare Stein ist in seinen Eigenschaften in ganz Europa unübertroffen und wird seit Jahrhunderten in aller Welt exportiert. Wegen seiner besonderen Schönheit und Härte wird er mit Vorliebe für Skulpturen und Bildhauerarbeiten verwendet, sowie als wertvolle Plattenware im Bausektor.
Burgruine Lichtenberg, einstige Trutzfeste der Grafen von Tirol gegen den Bischof von Chur. Die Ruine stammt aus dem 13. Jh. Der überhöhte Palas und das gut erhaltene Rondell beherrschen heute das Bild. Die Fresken der Burg wurden 1912 abgelöst und ins Ferdinandeum nach Innsbruck gebracht.