PURE MONTAIN SULDEN
Gesundheits- und Vitalurlaub in den höchsten Bergen Südtirols
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Allergie
Zu den schonenden Faktoren der klimatischen Terrainkur im Hochgebirge gehören die sehr hohe Luftreinheit, die Allergenreduktion sowie die seltene Schwüle im Sommer.
Vor allem Hausstaubmilben- Pollen- und Schimmelpilzallergiker, Patienten mit atopischen Erkrankungen (Asthma bronchiale, Neurodermitis) profitieren davon.
Hausstaubmilben sind ab ca. 1600 m Höhe (Bessot 1998) auch in den Räumen, Teppichen oder Betten nicht mehr lebensfähig.
Pollenallergiker werden durch die Allergenkarenz im Hochgebirge ( siehe Pollenflugkalender) symptomfrei.
Schimmelpilzallergiker werden entlastet, da aufgrund der trockenen Luftabc a 1500 m Höhe (Wagner 1999) keine Schimmelpilze vorkommen.
Fatburning
Schnelles Fatburning:
Als milde Hypoxie bezeichnen Wissenschaftler den sanften Sauerstoffentzug in mittleren Höhen mit ihrem Jungbrunneneffekt. Der so genannte geringe Partial-Sauerstoffdruck in der Luft führt dazu, dass sich der Körper mehr anstrengt, seinen Stoff- wechsel in Schwung bringt. Dadurch wird das Fatburning angekurbelt, der Kreislauf gekräftigt.
Heuschnupfen
Allergien zeigen sich meistens erst im Laufe der Zeit durch häufige Auseinandersetzung mit den jeweiligen Allergenen. So lässt sich Heuschnupfen durch regelmäßigen Aufenthalt in pollenfreier Umgebung während der Hauptblütezeit (siehe Pollenflugkalender) vollständig vermeiden und eine Manifestation eines allergischen Asthma bronchiale verhindern.
Höhentraining
Für Ausdauersportler der Spitzenklasse gehört das Training in Höhenlagen längst zum Aufbauprogramm. „Erlaubtes und natürliches Doping“ – so nennen es Experten, ganz einfach deshalb, weil der Organismus beim Höhentraining selbst molekulare Substanzen synthetisiert, die jenen beim verbotenen Drogendoping ähneln. Dazu zählen eine Erhöhung der roten Blutkörperchen sowie von euphorisierenden Hormonen und Neurotransmittern wie Endorphinen, Noradrenalin, Dopamin oder Serotonin.
Rascher Muskelaufbau
Als Folge davon produziert der Stoffwechsel in Muskelzellen mehr Kreatinphosphat, den Rohstoff für die eigentlichen Energiepartikel, das so genannte Adenosintriphosphat (ATP).
Die Power-Formel moderner Sportphysiologen lautet: mehr Sauerstoff + rote Blutkörperchen + Endorphine = mehr ATP, somit mehr Kraft und anhaltende Energie.
Blutzuckerwerte werden reguliert, man schläft besser.
Sulden ist hierfür mit seiner Lage über 1900 Meter ideales Trainingsgelände. In höheren Regionen ist das Sauerstoffangebot zu gering, in Tallagen fehlt der Leistungsanreiz für Herz, Kreislauf und hormonelle Regelkreise über Schilddrüse und Nebennieren. Auch Normalsportler profitieren von Übungsprogrammen im geschützten Suldener Höhenkessel, ebenso wie Urlauber, die lediglich in kurzer Zeit Vitalität tanken wollen.
Gelenke schonen
Der Reichtum des idyllischen Wegenetzes führt dazu, dass Training nicht als körperliche Strapaze empfunden wird. Anders als etwa beim Großstadtjoggen auf Asphalt federt der Körper beim Laufen auf natürlichem Untergrund, dies bedeutet Schritt für Schritt einen steten Anreiz für die Neubildung der Synovia, der Gelenkschmiere.
Gehen, Bergwandern, Walken oder Laufen ist gleichzeitig Vorbeugung gegen Gelenkschäden.
Orthopäden empfehlen entsprechende Übungen zur Therapie von Arthrose oder Arthritis. In Sulden entwerfen erfahrene Sporttrainer kurzweilige Übungsprogramme auf wechselnden Höhenrouten, individuell angepasst an die jeweiligen sportlichen Anforderungen. Das ausgedehnte Wegenetz kann optimal für Terrainkuren nach Frau Prof. Dr. Dr. Angela Schuh genutzt werden.
Dr. med. univ. Johannes Zeibig:
„Der Einfluss von mittleren Höhebedingungen auf den menschlichen Organismus, wie sie in Sulden vorliegen, ist seit vielen Jahren wissenschaftlich relativ gut untersucht. Durch spezielle Anpassungsreize im Organismus beginnt der menschliche Körper zu ökonomisieren. Dies führt zu Verbesserungen in folgenden Bereichen:
- verbesserte Sauerstoffaufnahme und bessere Lungenventilation
- bessere Verstoffwechslung in der Muskelzelle
- deutliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit im anaeroben Bereich
- erhöhte Ermüdungswiderstandsfähigkeit
- raschere Regeneration
Kälte
Die Auseinandersetzung des Körpers mit klimatischen Kältereizen soll zu einer Adaptation an die Kälte führen, was sekundär zu einer Erweiterung der Leistungskapazität im Muskelstoffwechsel, zur reduzierten Kälteempfindlichkeit und zur vagotonen Umstellung ( Abhärtung) führt. Langfristig verbessert das Kühlregime in der klimatischen Terrainkur die Effektivität eines aeroben Ausdauertrainings. (Schuh)
Klimatische Terrainkur
Zu den Hauptindikationen der klimatischen Terrainkur zählen die Primarprävention und die Gesundheitsförderung. Während einer klimatischen Terrainkur ergänzen sich die effekte des körperlichen Trainings mit den günstigen Einflüssen des Klimas. Durch die Höhenlage, Kälte, UV- Strahlung und Luftreinheit können zusätzliche Trainingsreize erzielt werden. ( Schuh)
Reizklima
Dass Befindlichkeitsstörungen in einem Reizklima rascher abklingen, wissen Mediziner schon länger. Rheumatische Beschwerden, Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten oder nervöse Störungen können in der Mischung aus Höhen- und Kessellage, Reinluft, Wasserqualität und unbelasteter Natur erfolgreicher behandelt werden. Deshalb ist ein Urlaub in Sulden immer auch gleichzeitig Therapie.
Was Sulden so einzigartig macht:
Das spezielle Mikroklima in der Meereshöhe ab 1900 Metern entsteht durch die Abgeschlossenheit des Ortes. Das Ortler-Massiv, mit dem höchsten Berg der Ostalpen, hält Luftströme aus der Poebene ab, wegen der geschützten Kesselllage steigt die Waldgrenze imposant bis auf 2400 Meter an. Schon beim ersten Einatmen genießt man die würzige Gebirgsluft. Und auch die Haut atmet mit, sie wird besser durchblutet, allergene Reize nehmen ab.
Der meditative Anblick der unberührten Natur regt das so genannte parasympathische Nervensystem an, wirkt entspannend auf Herz-, Kreislauf und Hirntätigkeit.
Gleichzeitig wird die Magen-Darm-Tätigkeit angeregt. Weil sich Gefäße geringfügig weiten, sinkt der Blutdruck, durch erweiterte Adern kann das Blut den Zellen mehr Biostoffe zuführen.
Es kommt so zu einem Vitalschub ins Gewebe.
Wasser
Naturreines Wasser, aus dem Tiefengestein gefiltert:
„Das Wasser aus Suldener Wasserhähnen ist so rein und unverfälscht, wie es aus dem Berg kommt“, erklärt Dr. Walter Huber ehem. Ressortdirektor des Amtes für Umwelt und Energie. „Hygienisch und bakteriell einwandfrei, neutral bis leicht basisch, bedingt durch die geringe Löslichkeit der Mineralstoffe aus metamorphen Gesteinen. Wasser aus Gletscherablagerungen und aus dem Permafrostbereich des Ortler-Massivs strömt über kurze Leitungswege direkt in die Suldener Wasserhähne.“
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